Bin ich Angstreiter – betrifft mich das überhaupt?
Bei Mensch und Pferd ist Angst ein grundlegendes Gefühl. Sie ist durchaus gerechtfertigt, da sie uns vor Gefahren oder riskanten Handlungen schützen und so unser Überleben sichern kann. Viele Reiter spüren ihre Angst oft nur unbewusst.
Hier sind einige Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass du möglicherweise Angst hast:
Körperliche Signale
Erhöhte Herzfrequenz, Schwitzen, zittern, Übelkeit, Magen-Darm Beschwerden, Schlaflosigkeit, Anspannung und Atembeschwerden.
Verändertes Verhalten
Klemmen, Versteifen oder plötzlich beim reiten wie gelähmt sein. Ausreden suchen oder Vermeidungsverhalten.

Mentale Ebene
Negative Gedanken, Befürchtungen, Sorgen, negative Bewertungen, Erwartungsangst und Katastrophisieren.
Emotionale Reaktionen
Nervosität, Unruhe, Hilflosigkeit, Pessimismus und ein Gefühl der Überforderung. Dies kann direkten Einfluss auf dein Verhalten und dein Mindset haben.
Angst und Stress kann sich ganz unterschiedlich zeigen:

Grübelmoster
Du kannst schlecht einschlafen, weil deine Gedanken nicht aufhören sich um das Pferd zu kreisen?
Kennst du das, wenn deine Gedanken wie lästige kleine Biester dir im Kopf rum spuken? Ist das Pferd warm genug eingedeckt? Hoffentlich schaut mir morgen keiner beim Reiten zu! Was, wenn sich mein Pferd wieder nicht einfangen lässt? Hoffentlich ist morgen kein Wind, dann ist er nicht so geladen!
Lerne im Coaching dein Gedankenkarussell zu stoppen!

Was ist, wenn...?
Du bekommst schon Kopfkino, obwohl es noch gar keinen Grund für Nervosität gibt?
Du hast Kopfkino und stellst dir schon allerlei Situationen vor die schief gehen können? Viele Reiter grübeln schon Vortag was alles passieren könnte.
Mit meinen Methoden zeige ich dir, wie du Grübeleien und Kopfkino aktiv stoppen kannst und mit Zuversicht in den Tuniertag startest!
Ebenso schauen wir uns an, wo genau die Ursache für deine Bedenken liegen!

Schaffe ich das?
Du möchtest auf Tuniere oder Lehrgänge gehen, aber deine Nervosität steht dir im Weg?
Auch hier kann dir mein Coaching helfen. Wir schauen uns gemeinsam an, welche emotionale Blockaden dir im Weg stehen und gebe dir Strategien an die Hand besser mit deinen Gedanken umzugehen...
Du wirst merken, neue Gedankenwege helfen oft auch im Alltag, nicht nur im Stall :)

Dein Pferd ist dein Ruhepol?
Du gehst in den Stall um vom Alltag zu entfliehen und Ruhe zu finden?
Du kommst gestresst aus der Arbeit, musst aber noch zum Pferd? Die Gedanken kreisen gleich weiter zu all den Aufgaben die im Stall erledigt werden wollen und das Pferd, das sich wieder nicht einfangen lassen will?
Lerne im Coaching wie du mehr Gelassenheit bekommst und du der Ruhepol für dein Pferd wirst und nicht anders herum!

Starkes Mindset?
Selbstzweifel, negative Gedanken und Verunsicherung?
Ein starkes Mindset bedeutet mit dir selber in allen Situationen die Herausforderungen meistern zu können! Du bist nicht abhängig von anderen!
Stärke durch das Coaching dein Mindset und deine mentale Gesundheit!
Nicht nur dein Pferd wird es dir danken!

Warum klappt es nicht?!
Du merkst manchmal, dass dein Pferd dich nicht verstehst oder du sein Verhalten nicht einordnen kannst?
Oft erwarten wir vom Pferd, dass es unser Verhalten und unsere Sprache versteht. Pferden ist es aber wichtig, wie für uns Menschen auch, verstanden zu werden! Kommuniziert man auf ihrer Ebene, ist vieles leichter und du wirst merken, wie die Beziehung zu deinem Pferd gestärkt wird!
Blockierende Gedanken:
Ich darf keine Fehler machen/Ich muss alles richtig/perfekt machen.
Ich darf mein Pferd nicht versauen.
Ich kann das nicht / Ich bin nicht gut genug / talentiert genug
Was wenn etwas schief geht?
Warum können das alle anderen?
Was denken die anderen von mir? / Oh nein, jetzt schauen sie mir wieder zu!
Was ist, wenn sich mein Pferd verletzt? Wenn ich mich verletze?
Ich darf/will meine Eltern/Trainer/mich nicht enttäuschen!
Wie entsteht Angst beim Reiten?
Die Entstehung von Angst beim Reiten kann auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein. Entweder aufgrund eigener Erfahrungen, wie einem Sturz oder einem Ereignis, oder aufgrund von Angst im Galopp. Dies kann sein, dass du vielleicht nicht direkt betroffen warst, sondern es nur gesehen hast oder es dir von anderen erzählt wurde. Vielleicht hast du auch Gedanken wie „Ich verliere die Kontrolle“, „Ich kann das nicht“ oder „Ich muss perfekt sein“. Diese Überlegungen können auch bereits aus der Kindheit hervorgehen..
Auch Angst vor Überforderung, Angst vor Kontrollverlust, Angst vor Schmerzen oder Angst vor Blamage oder Misserfolge zählen zu den häufigsten Ängste von Reitern. Findest auch du dich wieder?
Angst ohne Grund?
Nicht immer ist es für Reiter nachvollziehbar, warum sie plötzlich Angst beim Reiten empfinden. Selbst ohne gravierende Unfälle oder prägende Erfahrungen kann bei manchen Reiter plötzlich Angst auftreten, und dem sollte mit der gleichen Sorgfalt begegnet werden!
Wie aus dem Teufelskreis?
Die Angst beim Pferd zeigt sich auf verschiedenen Ebenen, wie zum Beispiel durch Verspannungen, Herzklopfen, Stressäppel, geblähte Nüstern, Nervosität und eine reduzierte Reaktion auf die Reiterhilfen. Beim Menschen könnte die Angst bereits vor der Situation durch negative Gedanken und Gefühle in Bezug auf den Ausritt manifestiert worden sein. Nun äußert sie sich auch körperlich, etwa durch Verkrampfung sowie erhöhte Puls- und Atemfrequenz. Auf der Verhaltensebene versucht der Mensch nun möglicherweise, so schnell wie möglich aus der Situation zu fliehen, was allerdings nur kurzfristig Erleichterung bringt. Um die Angst beim Reiten langfristig zu eliminieren, ist es unbedingt notwendig, eine andere Strategie zu entwickeln. Wie ist das also möglich?
Im Mentaltraining lernst du, deine Ängste zu erkennen und zu akzeptieren, um Strategien zu entwickeln, die dir helfen, Vertrauen in sich selbst und in dein Pferd zu gewinnen. Indem du als Reiter lernst, deine Emotionen zu steuern, kann sich nicht nur deine Leistung steigern, sondern sich auch eine tiefere Verbindung zu deinem Pferd aufbauen.
- Durch gezielte Atemtechniken, Achtsamkeitsübungen und mentalen Strategien kannst du lernen, deine Angst zu regulieren und die Kontrolle über deine körperlichen Reaktionen zurückzugewinnen. Dadurch wird nicht nur dein allgemeines Wohlbefinden verbessert, sondern auch deine Fähigkeit gestärkt, in herausfordernden Momenten gelassen zu bleiben.
- Durch gezielte Techniken lernen, Ängste zu erkennen und bewusst zu steuern. Das Coaching fokussiert sich dann darauf, negative Gedankenmuster zu transformieren und ein positives Selbstbild aufzubauen. Dies kann helfen, die Reaktion auf Angst auslösende Situationen zu verändern, wodurch du als Betroffener mehr Kontrolle über deine Emotionen und dein Verhalten gewinnst. Zudem wird durch regelmäßiges Training das Selbstvertrauen gestärkt, was nicht nur die Angst mindert, sondern auch die Beziehung zum Pferd und die allgemeine Lebensqualität verbessert.
- Erkennen von automatischen negativen Gedanken und deine persönlichen Stressverstärker helfen dir deine Stressauslöser und Ängste zu erkennen und besser zu bewältigen. Durch Techniken wie Visualisierung, Atemübungen und Gesprächstechniken können negative Gedanken und Glaubenssätze umgewandelt werden. Dies führt zu einer besseren Leistungsfähigkeit und mentalen Stärke. Das Bewusstmachen der eigenen Ängste ist der erste Schritt, um sie zu kontrollieren und letztlich zu überwinden.
Was macht die Angst beim Reiten mit Dir und deinem Pferd?
Wenn du dich ängstlich fühlst, kann dies nicht nur dein eigenes Verhalten, sondern auch das deines Pferdes beeinflussen.
Pferde sind bemerkenswert empfindsame Wesen, die die Emotionen ihrer Reiter spüren können. Wenn du dich ängstlich fühlst, kann dein Pferd diese Unsicherheit wahrnehmen und ebenfalls nervös werden.
Doch hier liegt eine wunderbare Chance für Wachstum und Veränderung! Indem du deine Ängste erkennst und aktiv daran arbeitest, schaffst du nicht nur ein stabiles und sicheres Umfeld für dein Pferd, sondern förderst auch eine tiefere, harmonischere Beziehung.
Sei mutig - mach den ersten Schritt!



